1. FC Köln plant die Rückrunde mit drei Innenverteidigern – Kommt Verstärkung für vorne?

19 Punkte aus 17 Spielen sind für einen Aufsteiger keine schlechte Bilanz. Doch während diese Ausbeute in der vergangenen Saison eine sehr komfortable Ausgangsposition für die Rückserie bedeutet hätte, beträgt der Vorsprung des 1. FC Köln auf die Abstiegsplätze mit eben diesen 19 Punkten lediglich zwei Zähler, sodass sich die Geißböcke eher darüber ärgern müssen, gerade in Heimspielen gegen Gegner auf Augenhöhe viel zu viele Punkte liegen gelassen zu haben.

Klar ist auf jeden Fall, dass der Klassenerhalt für den FC alles andere als ein Selbstläufer wird und die vorhandenen Schwächen im Offensivspiel vor allem im eigenen Stadion abgestellt werden müssen. Dabei ist derzeit noch offen, ob es das vorhandene Personal in der Abteilung Attacke richten soll oder ob noch externe Verstärkungen hinzugeholt werden.

Viel hängt in dieser Hinsicht davon ab, obEx-Nationalspieler Patrick Helmes noch einmal auf die Beine kommt. Der 30-Jährige hat wegen eines Knorpelschadens in der Hüfte noch kein Saisonspiel bestritten, kürzlich aber angekündigt, sich noch nicht operieren lassen zu wollen, sondern im Januar noch einmal anzugreifen. Misslingt der Einstieg von Helmes, ist gut möglich, dass der FC noch einen Angreifer hinzuholen wird, denn bislang bewies lediglich Anthony Ujah mit sechs Toren und einigen guten Auftritten Bundesliga-Niveau, wohingegen die mit großen Erwartungen verpflichteten Simon Zoller und Yuya Osako bislang sehr vieles schuldig geblieben sind.

Auch aus dem Mittelfeld heraus entwickelte der FC zu wenig Torgefahr, wobei die letzten Spiele vor Weihnachten die Hoffnung weckten, dass der im Aufstiegsjahr herausragende Daniel Halfar den Sprung in die Bundesliga vielleicht doch noch bewältigen kann. Zudem ist der lange verletzt und krank ausgefallene Japaner Kazuki Nagasawa ein Hoffnungsträger neben Marcel Risse, der seine Qualitäten auch in der ersten Liga schon mehrfach gezeigt hat.

Die geringsten Sorgen muss sich Trainer Peter Stöger in der Defensive machen, die sich überwiegend solide bis gut präsentierte. Weil der FC Chelsea den nicht eingesetzten Tomas Kalas per Option zurückholt und anderweitig verleiht, wurde deshalb auch nur kurz über einen möglichen Neuzugang für die Innenverteidigung diskutiert. „Wir sind in der Hinrunde mit drei Innenverteidigern durchgekommen. Wir haben keine Spieler, die andauernd Gelbe Karten bekommen. Von daher könnte es reichen“, erklärte Manager Jörg Schmadtke, keinen neuen Abwehrspieler verpflichten zu wollen.

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