Hannover 96: Generalprobe verpatzt – Kommt Verstärkung aus Slowenien?

Am kommenden Samstag beginnt für Hannover 96 mit dem Auswärtsspiel beim FC Schalke 04 die Rückrunde. Eine Rückrunde, an deren Ende die Niedersachsen insgeheim auf einem Platz stehen wollen, der die Teilnahme am internationalen Fußball bedeutet. Aktuell liegen die 96er als Achter mit drei Punkten Rückstand auf den sechstplatzierten FC Augsburg durchaus gut im Rennen, dürfen aber auch die Augen davor nicht verschließen, dass die Abstiegszone nur sieben Zähler entfernt ist.

Erst nach einigen Spielen wird man wissen, wohin der Weg der Mannschaft von Trainer Tayfun Korkut führen wird. Die gestrige Generalprobe gegen den SV Werder Bremen hat Hannover indes in den Sand gesetzt und wird mit Leistungen wie gegen den Nordklub die internationalen Plätze nur aus der Ferne betrachtet können. „Von Minute zu Minute haben wir das Spiel aus der Hand gegeben und Geschenke verteilt“, zeigte sich Coach Korkut nach der 2:3-Pleite gegen Werder verärgert. Angesprochen fühlen durfte sich vor allem Nationaltorwart Ron-Robert Zieler, der vor rund 60 Zuschauern im Geheimtest nicht nur das erste Gegentor verschuldete, sondern sich auch noch eine Reihe von weiteren Patzern erlaubte, die allerdings ohne Folgen blieben. Auf Schalke benötigt Hannover aber wieder einen Zieler in der Form vom vergangenen Halbjahr, als der Schlussmann in der Regel ein echter Rückhalt war und mehrere Punkte sicherte.

Möglich, dass Zieler in den kommenden Tagen bis Transferschluss am 2. Februar noch einen neuen Mitspieler begrüßen kann. So verdichten sich die Anzeichen dafür, dass Hannover mit Petar Stojanovic noch einen neuen Rechtsverteidiger unter Vertrag nehmen wird. „Er ist einer der Kandidaten, mit denen wir uns in den letzten Tagen intensiv beschäftigt haben und die interessant für uns sind“, räumte Coach Korkut im „Kicker“ das Interesse am 19 Jahre alten Slowenen vom NK Maribor denn auch freimütig ein.

Stojanovic, der in dieser Saison bereits bereits mit Maribor in der Champions League auf Schalke spielte und dabei ein unerwartetes 1:1 mitnehmen konnte, soll rund zwei Millionen Euro Ablöse kosten und wäre ein neuer Konkurrent für den Japaner Hiroki Sakai, der in seinen Leistungen noch immer sehr schwankend agiert.

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